Großer Erfolg: Graserschule bleibt bestehen

Beitrag vom 11 Dezember 2006

erstes Etappenziel ist erreicht: nach 4 1/2 Stunden beschließt der Stadtrat den Erhalt der Graserschule.
Über die Nutzung der leerstehenden Klassenzimmer wird in den zuständigen Ausschüssen gesondert beraten.
Außerdem soll Bayreuth eine Ganztagsgrundschule erhalten. Der OB wird im Einvernehmen mit den Grundschulrektoren sich um eine Einrichtung einer Ganztagesgrundschule bemühen.
Im Klartext: Die Graserschule wird weiter bestehen, was aus den leerstehenden Räumen wird, ist noch vollständig offen.
Es könnten Verwaltungsteile des Rathauses sein, die da vielleicht reinkommen, oder die VHS, oder…, oder vielleicht wird ja doch aus der Graserschule eine Ganztagsgrundschule (sollte unser Ziel sein). Bisher haben sich um Ganztagsgrundschulen bemüht: die Schule St. Georgen, die Graserschule und (ganz neu!) die Schule Herzoghöhe.
Dies nur in Kürze, die genaueren Infos entnehmen Sie bitte den Presseberichten.
blogmaster @ 23:27
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Wunschzettel fürs Christkind

Beitrag vom 10 Dezember 2006

Das Wort “Graserschule” kann Simon, unser Vorschulkind, schon schreiben. Schließlich steht es ganz oben auf seinem Wunschzettel fürs Christkind: Wie seineimg_1217.jpg

große Schwester und auch früher schon sein Vater will er die beliebte Innenstadtschule besuchen.
Sein Kindergarten zieht im neuen Jahr um, in das schöne, nagelneue Kinderhaus. Jetzt schon besteht ein reger Kontakt zwischen der Einrichtung und der Graserschule, um den künftigen Schulkindern den Schritt in den neuen Lebensabschnitt so leicht wie möglich zu machen. Auch als Schulkinder werden die vielen Kinder, die rund um Kinderhaus und Graserschule wohnen, im Kinderhaus willkommen sein, im Hort oder der Hausaufgabenbetreuung, oder einfach, um ihre Freunde zu besuchen.
Als Simons Eltern können wir seinen Wunsch gut verstehen. Durch seine große Schwester haben wir schon Einblick in die engagierte pädagogische Arbeit, die in der Graserschule geleistet wird. Integration von Kindern aus verschieden Kulturen sowie die individuelle Förderung aller Kinder gelingt hier, nicht zuletzt durch ideale Klassenstärken und die vielfältigen Anregungen rund um die Schule. Denn nicht zuletzt die Lage ist ein großes Plus der Graserschule. Besuche von Museen und historischen Kleinodien sind hier genauso selbstverständlich in den Schulalltag eingebettet wie der Einkauf auf dem Wochenmarkt oder die Nutzung des Stadtbades. Die Graserschulkinder lernen von klein auf, daß man in unserer schönen Innenstadt auch etwas anderes tun kann, als auf der Businsel herumzuhängen.
Hoffen wir, daß das Christkind ein Einsehen hat. Auch Simons jüngere Geschwister würden sich freuen, wenn sein Weihnachtswunsch in Erfüllung ginge. Sonst glauben sie am Ende noch, daß es das Christkind gar nicht gibt und vielleicht nur Mama und Papa die Geschenke bringen.

P.M.

blogmaster @ 17:44
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Auch die Vorschulkinder lieben die Graserschule!

Beitrag vom 10 November 2006

Meine kleine Tochter wird im September 07 eingeschult. Seit dem sie im Kindergarten die Vorschule besucht, ist die Vorfreude auf die Schule noch größer. Vor allem, weil sie ihre große Schwester bis zur 3. Klasse täglich mit bis ins Klassenzimmer begleitete und deshalb auch mit den Lehrern schon vertraut ist.
Diese Woche hat sie im Kindergarten gehört, daß die Graserschule schließen soll. Sie hat fast geweint und gesagt: “Aber ich will doch auch in die Graserschule zur Frau Pantke!”
So wie meiner kleinen Tochter, geht es sicher auch vielen anderen Geschwisterkindern. Ich bitte zu Bedenken, daß auch “zukünftige” Schülerinnen und Schüler die bereits vertraute Schule mit den jetzt schon lieb gewonnenen Lehrern besuchen wollen.
Sicher gibt es kritische Stimmen, die behaupten, daß die Kinder sich auch anderweitig eingewöhnen könnten. Aber mir als Mama ist es so wichtig, daß meine Tochter eine Schule besucht, in der ich weiß, daß sie gut aufgehoben ist. Und das sind die Kinder in der Graserschule. Ich bin begeistert von der bisher geleisteten schulischen Förderung und Betreuung meiner großen Tochter. Und genau das und NICHTS anderes wünsche ich mir auch für meine Kleine!!!
Tanja Roth

Monika Adler @ 14:28
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Wer turnt dann auf unserem Klettergerüst?

Beitrag vom 10 November 2006

Ich finde es wirklich traurig, das hier dem schwächsten Glied unserer Gesellschaft, den Kindern, ein wichtiger Teil ihres Umfeldes weggenommen werden soll. Die Kinder können es nicht verstehen, wir Eltern auch nicht. Neulich fragte doch ein Junge: “Und wer turnt dann auf unserem Klettergerüst?”

Es wäre wirklich sehr schade, wenn der Pausenhof umsonst so toll gestaltet worden ist. Es lohnt sich, für unsere Kinder um den Erhalt der Graserschule zu kämpfen.

Claudia Zirkel

Monika Adler @ 00:23
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Alle Innenstadtschulen schließen wegen Feinstaub?

Beitrag vom 31 Oktober 2006

Sehr geehrte Damen und Herren,

Zum Thema Feinstaubbelastung möchte ich noch anmerken, dass man es anscheinend den Kindern in der Graserschule nicht zumuten kann, den Gymnasiasten allerdings schon. Was ist denn bitte mit den Gymnasien am Wittelsbacherring, Albrecht-Dürer-Straße oder in der Königsallee? Wenn man die Graserschule wegen der Feinstaubbelastung schließen will, dann sollte man auch gleich an die anderen Schulen, die an Hauptstraßen liegen, denken.

Außerdem tun mir schon jetzt die Arbeitnehmer und Beamten leid, sollte es denn zu einer Schließung kommen, die dann in den Räumen der Graserschule untergebracht werden und der Belastung durch Feinstaub ausgesetzt werden.

In meinen Augen handelt es sich nur um fadenscheinige Argumente, um mit aller Gewalt das Rathaus 2 umzusiedeln und die Kinder aus ihrer gewohnten Umgebung zu vertreiben.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Ritzmann

Monika Adler @ 08:35
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Achtung Innenstadt evakuieren - Feinstaub!

Beitrag vom 29 Oktober 2006

GRASERSCHULE

Ich bin einer der betroffenen Väter und wundre mich immer wieder, wie man alles auslegen kann.

Erst sind die Feinstaubkonzentrate nicht zu hoch für eine Schule, selbst in Tateinheit mit einem deplazierten Busbahnhof, dann auf einmal muß man die armen Kleinen vor der hohen Feinstaubbelastung schützen… Hui Buhh!

Was machen denn die betroffenen Menschen welche in der Innenstadt wohnen? Sollen die auch demnächst evakuiert werden!? Und die Fußgänger! Shopping gesundheitsgefährdend!!
Länger als Stadtspaziergänge halten sich die Kinder auch nicht in den belasteten Pausenhöfen auf, würd´ ich mal sagen…
Womit wir auf einem Punkt wären. hier sollte das kommende Jahr Gewissheit bringen, punktuelle Messung, gepaart mit Aufklärung über Bedeutung von Grenzwerten, würde hier auch unsrer grünen Fraktion gut anstehen.

Sollen die Innenstadtfamilien tatsächlich künftig Bus und Auto zum Kindertransport benötigen und zum Feinstaub noch beitragen müssen?!

Ich verstehe, das Rathaus 2 ist marode, aber die armen Angestellten werden ja noch warten können, bis eine neue Ganztagsschule für die Innenstadt erstellt ist.
Nur wo diese gebaut werden soll erschließt sich mir nicht…

Volle Klassen durch mangelnde Planung noch zu überfüllen, ist das angewandte PISA Studie made in BT. !? Zählt die soziale Komponente bestehender Klassengemeinschaften nichts?!
Für meinen Sohn protestiere ich dagegen auf das Entschiedenste! Gerade Innenstadtfamilien benötigen auch dort auch Ihre Schule!

Schildbürg lässt grüßen, seine Honoratioren leben im Grünen, das Leben kann einfach sein!
Wolfgang Beuschel

Monika Adler @ 16:55
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Wollen wir eine “Verwahranstalt”?

Beitrag vom 29 Oktober 2006

An alle Eltern und die es werden wollen…..
Die Graserschule darf nicht sterben!!! Wir blicken auf 131 Jahre Schulgeschichte zurück mit zwei Kriegen und vielen Angriffen auf die Schule…..alles hat uns zwar immer etwas gebeutelt, aber nie zerstört!!!

Nun ist es so weit, dass die Stadt plant!! Innenstadtbelebung ist auch ein Ziel.
Eine Belebung ohne Kinder???…..das wirft mir eine Verwunderung ins Gesicht….
Eine Innenstadt-Schule soll aufgelöst werden. Das Schlagwort “umsprengeln” ist gefallen, ich drücke es anders aus……zerreißen…..es werden Klassengemeinschaften und soziale Bindungen einfach aufgelöst, weggeplant.

Die Klassenstärken in den anderen Schule werden steigen ( min. 28 Kinder), lernschwächere Kinder können nicht mehr in angemessenem Umfang gefördert werden….ganz im Gegensatz zum Vorschlag der Pisa-Studie, die eine Schülerzahl von 18 - 23 Kindern befürwortet ( das in der Graserschule umgesetzt ist).

Da stellt sich die Frage, ob die Schule eine schlichte “Verwahranstalt” sein soll, oder ob wir den heutigen Anforderungen der Gesellschaft nicht nachkommen sollen, ja müssen, um unseren Kindern eine optimale Ausbildung gewähren zu können. Dazu gehören gerade die Möglichkeiten, die Schüler auf unterschiedlichen Gebieten auch in kleineren Gruppen besonders fördern zu können. Die laut Statistik leerstehenden Zimmer, stehen nicht leer!!! Sie sind zusätzliche Lerninseln oder Lernwerkstätten, z.B. ein Musikraum oder Werkraum, ein Physikzimmer für Versuche aus dem tägl. Leben, ein Computerraum mit Internetzugang, eine Bibliothek für das Antolin-Projekt ( ein Leseförderungsangebot)…und vieles mehr.

Unsere Kinder haben einen Anspruch auf Erziehungsarbeit!
Herr B. Graser würde sich im Grabe herumdrehen, wenn er wüsste was aus seinem Schulkonzept werden soll!!

So nun noch ein kleiner Denkanstoß….da spricht jeder von Einsparungen…wie trifft sich das mit den Investitionsausgaben für den Pausenhof der Graserschule (ca. 80.000 € ) soll das wohl auch alles für die “Katze” gewesen sein???

Nun eine Bitte an alle unterschreiben sie die schon viel verteilten Bögen!!!!!

Pia Giptner

Monika Adler @ 14:14
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“Keine Probleme bei einer Umverteilung?”

Beitrag vom 29 Oktober 2006

In der Umfrage vom NK vom 28./29.10.06 meint ein Polizeibeamter, dass es bei einer Umverteilung der wenigen Schüler kein Problem gäbe:

Die Graserschule ist eine der größten Volksschulen der Stadt Bayreuth. Derzeit befinden sich ca. 180 Kinder der Grundschule im Gebäude der Graserschule. Eines ist auch klar: Gerade bei der Graserschule bleiben die Zahlen für die nächsten sechs Jahre für die Einschulung von Kindern konstant im Gegensatz zu vielen anderen Volksschulen!

  • Bei einer Umverteilung würden Klassenverbände auseinandergerissen,
  • die Wege für die einzelnen Schüler würden um einiges weiter, und damit nicht mehr den geforderten Anforderungen (kurze Beine - kurze Wege) entsprechen, Bringdienste müssten eingerichtet werden
  • und in den aufnehmenden Schulen würden die Klassenstärken enorm ansteigen. Ob diese Schulen für den Schüleransturm räumlich gerüstet sind, ist auch offen. Ob die zerrissenen Klassenverbände, gerade in den 3. und 4. Klassen einem Weiterkommen förderlich sind, mag man außerdem noch dahingestellt sein lassen!
  • Ich denke, dass nicht nur hierbei Probleme bestünden. Auch die umliegenden Horte müssten evtl. mit Personaleinsparungsmaßnahmen und Finanzierungslücken rechnen.
  • Das Lehrerkollegium und nicht zuletzt die in diesem Jahr neu eingestellte Rektorin der Graserschule stünden einer leeren Schule gegenüber.

Monika Adler

Monika Adler @ 14:11
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Sicherer Schulweg zur Graserschule

Beitrag vom 29 Oktober 2006

In der Umfrage vom NK vom 28./29.10.06 meint eine Beamtin, dass die Schüler durch den starken Verkehr gefährdet wären: Man hat damals bei der Planung des Busbahnhofes wesentliche Zugeständnisse ausgehandelt:

  • Die Kanalstraße wird für den Durchgangsverkehr geschlossen
  • Die Kanalstraße bleibt, mit Ausnahme der klar befristeten Busfahrzeiten für den Schülerverkehr frei von Bushalteplätzen.
  • Damit ist sichergestellt, dass die Kinder auf ihrem Schulweg NICHT den Busbahnhof durchqueren müssen.
  • Die Kanalstraße erhält einen gesicherten Überweg für die Schulkinder.

Somit glauben wir sagen zu können, dass der Schulweg zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Busbahnhofes durchaus “sicherer” sein wird, als bisher.
Wie das bei einer Umverteilung aussehen mag, können wir uns kaum vorstellen. Denn sämtliche Kinder werden aus ihrem Verband gerissen und müssen in alle Himmelsrichtungen auf andere Schulen verteilt werden. Das damit die Schulwegssicherheit gefördert würde, können wir uns nicht vorstellen.

Monika Adler

Monika Adler @ 14:02
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Die Graserschule darf nicht sterben!

Beitrag vom 26 Oktober 2006

Seit einiger Zeit ist im Gespräch die Graserschule zu schließen.Blick auf die Graserschule

Es ist seitens des Stadtrates noch keine Entscheidung gefallen, aber gerade jetzt, in diesem Moment wird in den einzelnen Fraktionen über die Zukunft der Graserschule diskutiert. Die Thematik, die Graserschule auf irgendeine Weise anzutasten, aufzusprengeln oder zu verlegen ist ausgesprochen ernst.

Deshalb ist es jetzt notwendig, dass alle Eltern zur positiven Meinungsbildung beitragen: Wir müssen den Beteiligten klar machen, warum uns unsere Schule wichtig ist.
In diesem Blog wollen wir vom Elternbeirat der Graserschule über den Fortgang unserer Bemühungen zur Rettung der Graserschule berichten und unsere Argumente für den Erhalt der Öffentlichkeit darlegen.

blogmaster @ 22:00
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