Graserschule: Stadt soll Standorte prüfen

BAYREUTH. Jetzt gibt es den Beschluss, der im öffentlichen Teil der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses nicht gefällt werden konnte: Wie Joachim Oppold, der Pressesprecher der Stadt, auf Anfrage mitteilte, sind die Mitglieder des Ausschusses im nichtöffentlichen Teil der Sitzung am Mittwoch über die Ergebnisse der Prüfung von vier möglichen Standorten (Wirthstraße, Post Bürgerreuther Straße, Zufahrt Bezirkskrankenhaus Nordring und Bereich westlich Berliner Platz) für einen Neubau der Graserschule in Bayreuth informiert worden. Das Gremium hat nach weiterer eingehender Diskussion ein Gutachten beschlossen, „das dem Stadtrat empfiehlt, die Verwaltung mit einer vertieften Untersuchung von drei Standorten zu beauftragen“, heißt es in einer Pressemitteilung Oppolds. Dabei geht es um die Standorte Bürgerreuther Straße und Wirthstraße sowie um ein neu in die Überlegungen einbezogenes Grundstück im Besitz des Bezirks Oberfranken, das an der Ecke Nordring/Cottenbacher Straße liegt. Über das Ergebnis soll bis spätestens Ende Juni 2015 erneut berichtet werden.

Für eine Entscheidung, ob die Graserschule generalsaniert oder an einem anderen Standort neu errichtet werden soll, sind beide Optionen im Rahmen einer Gesamtschau vorzustellen. Sie soll unter anderem Informationen zu den zu erwartenden Betriebskosten, zu den Kosten für einen möglichen Grundstücksankauf für einen Neubau, zu den Baukosten eines solchen Neubaus, zu den Sanierungskosten von Graserschule und Pavillonschule und zur Zuschusssituation für beide Varianten beinhalten.red

NBK Kulmbach vom Freitag, 6. Februar 2015, Seite 15

2015-02-06T10:47:32+01:00

Leave A Comment